„Die Lage in Afghanistan ist ernst und der Mangel an Ressourcen und Geldern zur Unterstützung von Gesundheitspersonal und -einrichtungen gefährdet unzählige Leben“, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus laut der Mitteilung.
WHO: 875.000 Kindern droht schwere Unterernährung
Eine anhaltende Unterversorgung würde zudem bedeuten, dass rund 1,6 Millionen Menschen keinen Zugang zu psychologischer Beratung und psychosozialer Unterstützung hätten und elf Millionen Kinder keine Polio-Impfung erhalten würden. 875.000 Kindern drohe schwere Unterernährung.
Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 ist Afghanistan zunehmend international isoliert. Nach Jahrzehnten von Krieg und Konflikten gilt die humanitäre Lage im Land als äußerst prekär. Nach Angaben der UN sind 28 Millionen Menschen für ihr Überleben von humanitärer Hilfe abhängig. In dem Land leben geschätzt 37 Millionen Menschen.
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