Die Versorgung von HIV- und Aids-Patienten in Schwerpunktpraxen ist gesichert, teilte Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) gestern mit. Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung hätten sich - vermittelt durch die Senatorin - geeinigt, den sogenannten Aids-Zuschlag zu sichern, bis eine bundesweite Lösung gefunden sei. Die Kassen hatten anlässlich der Erhöhung der Ärzte-Honorare im kommenden Jahr geplant, die Pauschalen für HIV-Schwerpunktpraxen nicht mehr zu bezahlen. In Berlin leben die meisten HIV- und Aids-Patienten. 500 Menschen infizierten sich 2007, im Jahr 2002 waren es noch 250. (tt.)
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