Nahost

Airlines in den Emiraten untersagen iranischen Staatsbürgern Einreise und Transit

Iranische Staatsbürger dürfen nicht per Flug in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen, teilten mehrere Airlines auf ihren Websites mit. Das gilt auch bei Transitstopps.

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Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Emirates

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Emirates

© Christian Ohde/imago

Iranischen Staatsangehörigen ist derzeit die Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate untersagt, erklärte die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates laut Reuters am Mittwoch auf ihrer Website. „Staatsangehörige des Iran dürfen nicht einreisen oder den Transitbereich betreten“, hieß es unter den Visabestimmungen.

Eine andere Fluggesellschaft, Flydubai, teilte auf ihrer Website mit, dass iranische Staatsangehörige mit einem Goldenen Visum der VAE von der Regelung ausgenommen seien. Dabei handelt es sich um einen langfristigen Aufenthaltstitel, der ausländischen Fachkräften und Investoren Wohn- und Arbeitsrechte in den Emiraten gewährt.

Berichte: VAE drängen auf Mission zur Öffnung der Straße von Hormus

Die Einschränkungen erfolgen vor dem Hintergrund verschärfter Spannungen zwischen dem Iran und den Golfstaaten. Im Zuge des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hatte Teheran wiederholt Ziele in der Golfregion angegriffen. Zudem ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten für Öl, durch den Krieg weitgehend blockiert.

Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf arabische Beamte, dass die Vereinigten Arabischen Emirate zunehmend bereit seien, sich an einer möglichen Mission der USA und weiterer Länder zu einer gewaltsamen Öffnung der Straße von Hormus zu beteiligen. Die VAE setzen sich demnach für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats ein, die ein solches Vorgehen autorisieren würde.

Die Emirate versuchen demnach, Dutzende Länder dazu zu drängen, sich an einer „Hormus-Sicherheitstruppe“ zu beteiligen, berichtete die Financial Times vor einigen Tagen unter Berufung auf drei verschiedene Quellen. Zwei von ihnen erklärten dem Bericht zufolge, dass Abu Dhabi bereit sei, seine eigene Marine dafür einzusetzen.

US-Präsident Donald Trump stellte zuletzt ein baldiges Ende des Iran-Krieges in Aussicht. „Wir werden sehr bald gehen“, sagte er laut Reuters am Dienstag vor Journalisten im Oval Office. Demnach könne ein Ende der Angriffe „innerhalb von zwei Wochen, vielleicht drei Wochen“ erfolgen. Zuvor hatte er gegenüber der New York Post erklärt, die Straße von Hormus werde sich dann voraussichtlich „automatisch“ öffnen. Trump hat verbündete Länder mehrfach dafür kritisiert, dass sie sich nicht an einer Mission zur Öffnung der Meerenge beteiligen wollen.

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