Alba Berlin hat sein letztes Punktspiel in dieser Saison in der Basketball-Bundesliga problemlos gewonnen. Die Berliner siegten am Donnerstag beim bereits als Absteiger feststehenden Team von Medi Bayreuth mit 83:72 (47:34). Sportlich war die Partie allerdings bedeutungslos, da am späteren Abend Bonn deutlich in Bamberg gewann und damit nicht mehr von der Spitze der Bundesliga verdrängt werden kann. Alba geht damit als Tabellenzweiter in die Play-offs und könnte dadurch in einem möglichen Halbfinale bereits auf den FC Bayern München treffen, der am Donnerstagabend überraschend in Heidelberg verloren hat.
Alba Berlin mit gutem Start in Bayreuth
Die Gäste aus der Hauptstadt kamen gleich gut in die Partie und gingen schnell mit 10:4 in Führung. Trainer Israel Gonzalez, der auf das israelische Duo Tamir Blatt und Yovel Zoosman verzichten musste, wechselte gleich viel durch und gab Nachwuchskräften wie Rikus Schulte und Elias Rapique viel Einsatzzeit.
Probleme mit dem Rhythmus: Doch Alba Berlin gibt sich gegen Ulm keine Blöße
Man merkte den Gästen schon an, dass es um nichts mehr ging. Es gab viele Unkonzentriertheiten und Ungenauigkeiten. Aber auch bei Bayreuth war die Fehlerquote hoch. Die Franken gingen Ende des ersten Viertels zwar wieder in Führung (15:14), doch Alba blieb unbeeindruckt und schlug zurück. Zu Beginn des zweiten Abschnittes wurde ihre Führung erstmalig zweistellig (30:20).
Ulm und Ludwigsburg können Gegner im Viertelfinale werden
Und nach dem Seitenwechsel legten die Gäste noch eine Schippe drauf. Nach rund 24 Minuten betrug der Vorsprung dann sogar 20 Punkte (56:36). Doch im letzten Viertel ließen es die Berliner dann arg schleifen und Bayreuth kam wieder auf fünf Zähler heran (69:64). Aber Alba antwortete mit einem 9:0-Lauf und sorgte damit wieder für klare Verhältnisse. Beste Berliner Werfer waren am Ende der starke Maodo Lo mit 27 Punkten sowie Jaleen Smith und Yanni Wetzell mit je 14 Punkten.
Für die Berliner endete damit eine historische Hauptrunde: Noch nie zuvor hatte Alba in einer regulären Saison lediglich drei Spiele verloren. Am Wochenende können die Berliner vom Sofa verfolgen, gegen wen sie im Viertelfinale ran müssen. Mögliche Gegner sind etwa Ulm und Ludwigsburg. Die erste Viertelfinalpartie wird am 14. Mai (15 Uhr) in Berlin stattfinden – für Alba Berlin also eine lange Zeit zur Vorbereitung und Regeneration.
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