Alba besiegt Frankfurt : Lächeln in den Gesichtern

Dieser Wurf machte das Comeback perfekt. Hatten alle anderen eingesetzten Alba-Spieler bereits gepunktet, traf auch Joshiko Saibou 83 Sekunden vor dem Ende seinen ersten und einzigen Wurf am Freitagabend. Der Aufbauspieler hatte damit also auch einen kleinen Anteil am verdienten 87:74-Sieg gegen die Frankfurt Skyliners. „Ich bin sehr froh, dass ich wieder auf dem Feld stehen kann, ich bin gesegnet“, sagte Saibou nach dem ...

BLZ
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Dieser Wurf machte das Comeback perfekt. Hatten alle anderen eingesetzten Alba-Spieler bereits gepunktet, traf auch Joshiko Saibou 83 Sekunden vor dem Ende seinen ersten und einzigen Wurf am Freitagabend. Der Aufbauspieler hatte damit also auch einen kleinen Anteil am verdienten 87:74-Sieg gegen die Frankfurt Skyliners. „Ich bin sehr froh, dass ich wieder auf dem Feld stehen kann, ich bin gesegnet“, sagte Saibou nach dem Spiel.

Berliner Spielfreude

Wer dachte, dass er und die anderen Berliner nach fast zweiwöchiger Länderspielpause erst einmal ihren Rhythmus suchen müssen, sah sich getäuscht. Denn diese Pause war Alba nicht anzumerken. Das Team von Trainer Aito Garcia Reneses sprühte förmlich vor Spielfreude und konnte mit schnellem Spiel nach nicht einmal fünf Minuten mit 14:4 in Führung gehen. Dennis Clifford hatte dabei erstmals in dieser Saison zur Starting Five gehört und steuerte gleich sechs Punkte bei, blieb bei seinen drei Würfen ohne Fehlversuch. Coach Aito konnte es sich deshalb auch leisten, bereits in der sechsten Minute Peyton Siva und Joshiko Saibou zu ihrem Comeback nach auskurierten Verletzungen zu verhelfen.

Dass sich die Gäste aus Frankfurt zwischenzeitlich wieder auf 16:18 heranarbeiten konnten, lag allerdings nicht an ihrer fehlenden Spielpraxis, sondern der Frankfurter Qualität von der Dreierlinie. Fünf von acht Versuchen landeten im Alba-Korb, die Gastgeber trafen ihrerseits nur einen ihrer fünf Würfe.

Fleißige Regisseure

Alba entgegnete Frankfurts Wurfstärke eine aggressive Verteidigung, attackierte in der gegnerischen Hälfte, doppelte den ballführenden Aufbauspieler. Frankfurts Dreierquote sollte im zweiten Viertel sinken, lag aber zur Pause dennoch bei 50 Prozent. Offensiv blieb Alba seiner Linie treu, hatte mit Stefan Peno (7) und Peyton Siva (4) zwei Regisseure, die zusammen elf Vorlagen für ihre Mitspieler lieferten. Bei so viel Spielfreude war sogar das eine oder andere Lächeln in den Gesichtern der Spieler zu sehen. Erst recht, als es nach einem erfolgreichen Wurf mit Ablauf der Spielzeit mit einem 49:39-Vorsprung in die Kabinen ging.

So gut anzuschauen die Partie in der ersten Hälfte auch war, so zerfahren wirkte sie teilweise nach dem Seitenwechsel. Die Zahl der Fehlwürfe stieg bei beiden Teams, mehr Foulpfiffe waren zu hören. Was gleich blieb, war die Alba-Führung. Lediglich 1:3 hatten die Gastgeber zu Beginn hinten gelegen, die restliche Zeit lag Berlin in Front und brachte den Sieg souverän über die Zeit.

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