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Stadtgeschichte

Alex ohne Kaufhaus? Trotz großer Sorge: Der Platz ist nicht totzukriegen

Drohen der Innenstadt Ost Verfall und Kriminalität? Den schlechten Ruf als Ort der Gewalt hat der Alexanderplatz historisch jedenfalls nicht verdient. Eine Spurensuche.

Maritta Adam-Tkalec Maritta Tkalec
9 Min
Warenhaus Tietz am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderplatz">Alexanderplatz</a>, um 1906. Nach zwei Erweiterungsbauten wurde es 1908 zum größten Warenhaus der Welt.

Warenhaus Tietz am Alexanderplatz, um 1906. Nach zwei Erweiterungsbauten wurde es 1908 zum größten Warenhaus der Welt.

© Max Missmann/Wikipedia Commons

Der Alexanderplatz sei ein Ort der Gewalt – sei es immer schon gewesen. So lautete über Jahrzehnte die gängige Erzählung. Und wenn das Kraftzentrum des Platzes, das große Kaufhaus zumache, über Jahre zur Baustelle werde, würde es noch schlimmer werden, so eine aktuelle Befürchtung. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hatten erst das große Tietz-Warenhaus Kaufpublikum zu Tausenden angezogen. Mit der Eröffnung des Centrum Warenhauses hatte der Alex eine Attraktion für die ganze DDR. Und selbst als die elegante Metallfassade nach der Wende plumpen Steinplatten wich, blieb das Haus, nun als Galeria Kaufhof, das Einkaufszentrum des Berliner Ostens schlechthin.

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