Es scheppert schon durchs Treppenhaus, während Alexander Scheer für seinen Bowie-Abend „Heroes“ im Berliner Ensemble probt. Das Studio im vierten Stock ist relativ klein, die Liveband weiß genau, was sie tut, fünf Laptops sind aufgeklappt und Menschen mit Fachwissen gucken konzentriert auf die Bildschirme: Text, Mischung, Groove, Sound. Eine Videoleinwand spuckt assoziative Bilder in den Raum. Ohrstöpsel liegen bereit, alles ist verkabelt. Am Mikrofonständer in der Mitte des Raumes performt Alexander Scheer. Die Laune ist super. Es dauert eine Weile, bis alle so weit sind, und dann spielen sie „Where Are We Now“, David Bowies späten melancholischen Berlin-Song – sie beginnen so zart und bedacht wie das Original, reißen dann aber den Jubel von Abschied und Nostalgie immer höher. Herrlich. In der Mittagspause treffen wir Alexander Scheer zum Interview, er sprudelt über.
Interview
Alexander Scheer singt David Bowie: „Weiter lässt sich das Universum nicht ausdehnen“
Er spielte zahllose Rollen, stand schon als Mick Jagger und Gerhard Gundermann am Mikrofon. Diesmal spielt und singt Alexander Scheer David Bowie am Berliner Ensemble: „Heroes“. Das Interview.
14 Min
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Alexander Scheer singt David Bowie.
© Luna Zscharnt