Will man vor der großen europäischen Wahl im Juni das derzeitige eigenartige Phänomen Europas verstehen, so schaut man auf ein politisches Paradoxon. Ein Paradoxon ist ein vordergründiger Widerspruch, der auch bei genauerem Hinsehen auf ein großes Stück Wahrheit hinweist.
Europa also, dieser alte kultur-, wirtschafts- und geopolitische Kontinent gehört immer noch zu einem der fünf Weltzentren, wie es der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler unlängst in seinem Bestseller „Welt in Aufruhr“ hervorhob. Und das immerhin neben den USA, China, Russland und Indien.
Europawahl
Altes Europa: Auf der Welt der Moralapostel, zuhause unfähig zu regieren
Der alte Kontinent verliert an Attraktivität. Was Europa schnell lernen muss, wenn es attraktiv sein und Vorbild bleiben will. Ein Gastbeitrag.
Immo von Fallois
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
© AFP