Harmsens Welt

Wurst am Stängel und Kofferheule: Wie die Sprache der DDR langsam verschwindet

Hunderte Begriffe hat die DDR hinterlassen. Ein Freund sammelt sie. Sie bergen Geschichten und lösen nicht selten Missverständnisse aus. Eine Kolumne.

3 Min
Zwei DDR-Generationen 1985 vor einem Laden in Berlin, DDR.

Zwei DDR-Generationen 1985 vor einem Laden in Berlin, DDR.

© Imago

Welch ein ständiger Wandel herrscht doch in der deutschen Sprache! Begriffe kommen und gehen. Ein guter Freund von mir sammelt „Wörter, die mittlerweile tot sind“. Sie stammen aus der DDR, einem abgeschlossenen Sammelgebiet – nicht nur für Briefmarken, auch für Wörter. Der Freund hat bereits 780 Exemplare gesammelt, die man wie Schmetterlinge mit Nadeln an die Wand pinnen könnte.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*