Großbrand

Ameland: Brennender Frachter soll 500 statt 25 E-Autos geladen haben

Der brennende Frachter hat wohl deutlich mehr Elektroautos geladen als bisher befürchtet. Sollte er auseinanderbrechen, droht eine Umweltkatastrophe.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Brand auf einem Frachter mit rund 3000 Autos vor der niederländischen Insel Ameland. Bei dem Unglück ist ein Mensch ums Leben gekommen. 

Brand auf einem Frachter mit rund 3000 Autos vor der niederländischen Insel Ameland. Bei dem Unglück ist ein Mensch ums Leben gekommen. 

© Coast Guard Netherlands/dpa

Vor der niederländischen Küste sollen auf dem Frachter mehr Elektroautos brennen, als vermutet. Wie die Nachrichtenagentur ANP am Freitag berichtet, befinden sich etwa 500 elektrische Autos und damit weitaus mehr als die 25, die bisher gemeldet wurden, auf dem Schiff. Sie beruft sich auf Angaben des Unternehmens K Line, das die „Fremantle Highway“ vom japanischen Reeder gechartert hat.

Insgesamt befinden sich auf dem Schiff 3783 Autos. Unklar ist, was das für die Entwicklung des Feuers bedeutet. Die Batterien von E-Autos sind schwieriger zu löschen. Möglicherweise war auch die Batterie eines E-Autos der Brandherd. Aber das ist noch nicht bestätigt.

Das Feuer war in der Nacht zum Mittwoch auf dem Autodeck des unter der Flagge von Panama fahrenden Schiffes ausgebrochen. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen den Großbrand. 

Brennender Frachter: Umweltkatastrophe droht dem Meer

Der Frachter war unterwegs von Bremerhaven nach Singapur und lag zu dem Zeitpunkt etwa 30 Kilometer nördlich der Wattenmeerinsel Ameland. Zurzeit liegt es stabil etwa 17 Kilometer im Norden der westlichen Nachbarinsel Terschelling. Beim Kentern oder Auseinanderbrechen droht eine Umweltkatastrophe durch Schadstoffe in Schiff und Ladung sowie Schweröl.

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