Die Ampel ist kaputt, es flimmern nur noch Rot und Grün. Stünde diese Ampel an einer Kreuzung, würde sie schnellstmöglich ausgetauscht werden. Das ist die Realität, doch Rot und Grün wollen dies nicht eingestehen und tun so, als sei eine Ampel auch mit zwei Lichtern noch voll funktionstüchtig oder als könne statt eines gelben Lichtes auch ab und an mal ein schwarzes leuchten. Sie gehen auch davon aus, dass es das Wahlvolk nicht weiter stört, wenn ein jahrelanger Außenpolitiker, der vor drei Jahren überraschend zum Agrarminister ernannt wurde, nun auch noch Bildungsminister ist. Die Botschaft der Restampel: Wir machen weiter.
Doch die Regierung ist definitiv dahin. Das sehen alle, die nicht dazu gehören. Das ist schlicht und einfach die Realität. Zwar gehört die Realität zu den wichtigsten Dingen in dieser Welt, allerdings wird sie auch gern ignoriert: Da sind diese Eheleute, bei denen alle Freunde seit Jahren sehen, dass sie keine Chance mehr haben, aber sie trennen sich nicht. Da ist der Betrunkene, der – wie jeden Abend – nach dem achten Bier noch immer glaubt, Auto fahren zu können. Oder da sind die Parteien der Restampel, die auch nach dem selbst herbeigeführten Crash immer noch glauben, dass sie ganz allein den Weg bis zur Neuwahl bestimmen können.
UPDATE
Ampel-Aus
Die Realitätsverweigerung der Restampel erhöht den Frust immer weiter
Die SPD und die Grünen agieren scheinbar in einer eigenen Welt und scheuen den Blick auf die Realität. In Bezug auf die AfD ist das ein hochgefährlicher Weg. Ein Kommentar.
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Regieren ohne Mehrheit weiter: Bundeskanzler Olaf Scholz (l.) und Bundesaußenministerin Annalena Baerbock im Bundestag
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