Das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht macht die etablierte Berliner Politikmaschinerie sichtbar nervös. Gegründet nach Prinzipien von Professionalität und Leistungsgedanken, in eine politische Marktlücke zwischen der Ampelunion und der AfD stoßend, die leider auch deshalb so groß ist, weil das liberalkonservative Lager bis heute kein Angebot formuliert, hat BSW mit einer wohl kuratierten Liste aus dem Stand 6,2 Prozent des deutschen Wahlvolkes bei der Europawahl überzeugt und steuert auf 15-Prozent-Ergebnisse und mögliche direkte Regierungsbeteiligung in Thüringen, Sachsen und Brandenburg zu. Das Überspringen der 5-Prozent-Hürde bei der kommenden Bundestagswahl zum 21. Deutschen Bundestag ist, Stand heute, sicher.
UPDATE
Essay
An Birthler, Kowalczuk und andere DDR-Bürgerrechtler: „Wagenknecht ist eine Demokratin!“
Demokratie ist freier politischer Wettbewerb und nicht die Denunziation von politischen Gegnern. Eine Verteidigung von BSW und Sahra Wagenknecht.
Philipp Lengsfeld
10 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Sahra Wagenknecht vom BSW, dem Bündnis Sahra Wagenknecht
© Michael Kappeler/dpa