Klingt etwas anstrengend: „Life is nothing if you are not obsessed!“, verkündete einst John Waters. Das Leben taugt also nichts ohne Obsessionen? Seit Mitte der 60er-Jahre ließ sich der amerikanische Independent-Regisseur jedenfalls von jener Maxime leiten – dies mit stetig wachsendem Erfolg. Er stellte sich konsequent gegen den Mainstream, bevölkerte haarsträubende Plots mit Figuren, die gegensätzlicher nicht sein könnten, machte vor kaum einem Tabu halt.
Das fliegende Auge
Analoger Trash: John-Waters-Kostbarkeiten auf Zelluloid
Krumme Plots, zerzauste Heldinnen und ganz viel Haarspray. Das Kino in den Hackeschen Höfen zeigt Undergroundperlen von John Waters auf 35-Millimeter-Kopien.
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John Waters hat sich im April 2024 für eine Oscar-Party in Beverly Hills in Schale geworfen.
© Evan Agostini/dpa