Landgericht Berlin

Er soll seine eigene Tochter missbraucht haben – Benjamin W. vor Berliner Gericht

Am Landgericht Berlin begann der Prozess gegen einen 38-Jährigen, der bereits den Missbrauch eines anderen Kindes auf der Toilette eines Fußballvereins gestand.

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Benjamin W. hat den Missbrauch eines zwölfjährigen Jungen gestanden.

Benjamin W. hat den Missbrauch eines zwölfjährigen Jungen gestanden.

© Pressefoto Wagner

Benjamin W. möchte offenbar nicht, dass die Großeltern seiner Tochter mit im Saal sind. Doch der Vorsitzende Richter Marc Spitzkatz sieht keinen Grund, warum sie den Zuschauerraum verlassen sollten. Bisher kämen sie nicht als Zeugen infrage, erklärt er an diesem Montag.

Benjamin W. ist 38 Jahre alt und Lokführer von Beruf. Die Vorwürfe, die die Staatsanwältin ihm macht, wiegen schwer und machen klar, warum der Angeklagte keine Verwandten im Saal haben möchte. Er soll zwei Kinder, seine zur Tatzeit elf Jahre alte Tochter Maike* und den zwölfjährigen Ahmed*, sexuell missbraucht haben.

Nach Angaben der Staatsanwältin soll sich der Angeklagte im Jahr 2023 zweimal an Ahmed vergangen, von einer Tat auch eine Videoaufnahme gefertigt haben. Zudem habe Benjamin W. weitere kinderpornografische Darstellungen besessen und versandt.

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