Jonathan ist die Angst auf den Magen geschlagen: „Mir wurde immer schlecht.“ Dazu kamen Herzrasen, Schwitzen, extreme Nervosität. Still sitzen war ihm beim Bahn fahren unmöglich: „Ich bin einfach immer hin- und hergelaufen. Ich habe mich nicht hingesetzt, sondern stand in der Bahn und konnte mich relativ frei bewegen. So konnte ich dem Gefühl der Getriebenheit entgegenwirken.“ Angst, einen Unfall zu haben oder andere Horrorszenarien, hatte er dabei nicht. Die Angst, die er spüre, beschreibt er als abstrakt: „Ich wollte einfach immer das Gefühl haben, raus zu können, wenn mir danach ist.“
Psychiater erklärt
Was genau bei einer Panikattacke passiert
Eine Angststörung schränkt Betroffene immens in ihrem Alltag ein.
Sarah Peters Ratgeber
8 Min
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Jede zweite Angststörung bleibt unbehandelt.
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