Von links nach rechts: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und Vorstand Betrieb der BVG, Roland Koch, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger SE, und Joerg Seegers, Projektleiter Neubau U5.
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Anlässlich des Beginns der Tunnelarbeiten für den U5-Lückenschluss drücken sie den symbolischen Startknopf.
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Die U-Bahn-Linie U55 soll ab 2018 vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz führen, wo sie an die U5 anschließt.
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Ralf Kaemmereit, Mitarbeiter der Bilfinger Berger SE, schaufelt mit einem Bagger das erste Loch für den U5-Lückenschluss.
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Der ehemalige hessische CDU-Ministerpräsident Koch (l.) ist seit Juli 2011 Vorstandsvorsitzender von Bilfinger Berger - und posiert mit SPD-Mann Wowereit zum U5-Spatenstich.
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Hand in Hand geben die beiden das Startzeichen für die Bauarbeiten.
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Koch verfolgt das gleiche Ziele wie SPD-Mann Wowereit: Die planmäßige Fertigstellung des U5-Lückenschlusses bis 2018.
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Auch Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und Vorstand Betrieb der BVG, und Jörg Seegers, Projektleiter Neubau U5 posieren am Startknopf.
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Bis zum Frühjahr nächsten Jahres werde zunächst der Startschacht errichtet, sagte Nikutta.
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„Unsere Klage bezieht sich auf den erforderlichen Schutz der Nachbargebäude“, sagt Rechtsanwalt Siegfried de Witt, der die Eigentümer vertritt. Durch den U-Bahnbau werde es Nachteile zum Beispiel durch Mietminderungen geben. Diese Nachteile seien bislang vom Land und der BVG nicht ausreichend berücksichtigt worden. „Den Schaden wollen wir ausgeglichen haben“, so de Witt. Er und auch die Hotelmanager betonen, dass es nicht darum gehe, den U-Bahnbau zu verhindern. „Wir begrüßen den U-Bahnbau.“
Das Hotel macht zugleich aber geltend, dass von den 400 Zimmern und Suiten während der Baumaßnahme etwa 150 Zimmer nicht genutzt werden können. Dazu zählt auch die Präsidentensuite an der Ecke Behrenstraße. Beziffern können die Hotelchefs die voraussichtlichen Einbrüche bei den Buchungszahlen aber nicht, bei großen Bauvorhaben müsse man aber von einem Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent ausgehen. Trotz jahrelanger Verhandlungen konnte bislang zwischen Anrainern sowie Senat und BVG noch keine Einigung über Entschädigungszahlungen gefunden werden.
Unter anderem schlagen die Anrainer vor, dass ein unabhängiger Sachverständiger ein Entschädigungskonzept ausarbeiten soll, der auch die Besonderheiten eines Hotelbetriebes berücksichtigt. In Leipzig wird es aber auch um die Bauzeiten gehen. So verlangt etwa das Hotel mit Rücksicht auf seine Gäste einen späteren Baubeginn als 7 Uhr. „Wir halten 8 Uhr für angemessen“, sagt Rechtsanwalt de Witt.
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