Es sollte ein Zeichen des Beistands werden. Mit den Juden in Deutschland und dem Rest der Welt, die einer bedrohlichen neuen Welle des Antisemitismus ausgesetzt sind. Um „zwei, drei Sätze“ bat Frédéric Schwilden, Autor der Welt am Sonntag, in dieser Woche eine ganze Reihe von deutschen Prominenten, er wollte sie in der neuen Ausgabe versammeln. Schwilden mailte den Promis oder ihren Agenten. Es sollte nicht um Politik oder den Nahost-Konflikt gehen, „einfach nur um die Solidarität mit Juden“.
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Judenhass
Solidarität mit Juden? Dafür haben deutsche Promis gerade „keine Zeit“
Zwei Sätze zur Unterstützung der Juden in Deutschland – darum bat ein Journalist Promis, darunter Schauspieler und Musiker. Und er bekam fast nur Absagen.
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Campino von der deutschen Band Die Toten Hosen
© KEYSTONE/dpa