In Berlin-Mitte, ein paar Hundert Schritte nur vom Haus des Berliner Verlags, kam es im November 1923 zu einem Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung, das heute etwas darüber lehrt, wie Geschichte erzählt wird. Karsten Krampitz, promovierter Historiker, Autor sowohl von Romanen („Wasserstand und Tauchtiefe“) als auch Sachbüchern, beschäftigt sich schon lange mit den Ereignissen von damals. Vor zwanzig Jahren veröffentlichte er einen Artikel dazu in der Berliner Zeitung. Inzwischen hat er so viel mehr recherchiert und Zusammenhänge rekonstruiert, hat Zeitzeugenberichte nicht nur von Journalisten gefunden, sondern auch die Aussagen Betroffener, dass ein Buch daraus entstanden ist: „Pogrom im Scheunenviertel“.
Stadtgeschichte
Pogrom im Berliner Scheunenviertel: Was der Autor Karsten Krampitz darüber herausgefunden hat
Im Berliner Scheunenviertel kam es im November 1923 zu heftigen Plünderungen und Misshandlungen gegen Juden. Ein neues Sachbuch erhellt die Vorgänge – nützlich für unsere Zeit.
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Eine Szene aus der Grenadierstraße im Scheunenviertel, der heutigen Almstadtstraße, 1923.
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