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Anwohner erbost: „Siedlungsstraßen zu Hauptstraßen machen geht gar nicht“

Ein Anwohner äußert seine Wut über die Folgen der Sperrung am Blumberger Damm. Etliche Fahrzeuge, darunter LKW, würden nun Siedlungsstraßen durchfahren.

BLZ
2 Min
Der Blumberger Damm in Biesdorf ist nach einem Rohrschaden gesperrt.

Der Blumberger Damm in Biesdorf ist nach einem Rohrschaden gesperrt.

© Jochen Eckel/imago

Am 12. Mai kam es auf dem Blumberger Damm in Biesdorf zu einem Rohrschaden, infolgedessen die Straße für mehrere Wochen gesperrt wurde. Gegenüber der Berliner Zeitung hat sich nun ein Anwohner zu Wort gemeldet und seinen Unmut über die Folgen zum Ausdruck gebracht.

„Es gibt keine ausgeschilderte Umleitung!“, schreibt er in einem Leserbrief. Nur ein Verkehrsschild sei vor Ort aufgestellt worden, das den Verkehr in beide Richtungen und damit auch in Richtung Siedlung umleite. Dies habe zur Folge, dass „Hunderte von Fahrzeugen, darunter schwere LKW, die Siedlungsstraßen rund um den Fridolinweg und die Irmfriedstraße durchfahren“. An die Tempo-30-Zone in diesen Anliegerstraßen halte sich niemand. 

„Wenn schon eine solche Baustelle sich über Wochen hinziehen soll, warum auch immer, sollte eine vernünftige Umleitung über Hauptstraßen ausgeschildert werden“, so der Anwohner – oder aber eine einspurige Vorbeiführung an der Baustelle eingerichtet werden, so wie in Karlshorst. „Aber Siedlungsstraßen zu Hauptstraßen machen, geht gar nicht.“

Stephan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, teilte der Webseite Marzahn-Hellersdorf LIVE mit, dass die Reparaturarbeiten, einschließlich dem Verschluss der Fahrbahndecke, voraussichtlich bis zum 7. Juni dauern werden.

Quelle: Marzahn-Hellersdorf LIVE

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