Verkehr

Anwohnerin klagt gegen Bezirk Mitte: Auch diese Poller kommen vor Gericht

Sperrpfosten, Einbahnstraßen, Sackgassen: Eine Unternehmerin wehrt sich gegen die Fahrradstraße in ihrem Viertel. Doch das Bezirksamt reagiert nicht.

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Vorrang für Fahrräder in der Oberwallstraße: Im Frühjahr 2023 begannen die Markierungsarbeiten für die neue Fahrradstraße in Mitte. Heute engen hier Poller und Betonblöcke die Straße ein.

Vorrang für Fahrräder in der Oberwallstraße: Im Frühjahr 2023 begannen die Markierungsarbeiten für die neue Fahrradstraße in Mitte. Heute engen hier Poller und Betonblöcke die Straße ein.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Sperrpfosten, Einbahnstraßen, Sackgassen: Drei Straßen im östlichen Stadtzentrum sind Schauplatz eines Verkehrsberuhigungsprojekts, über das heftig debattiert wird. Jetzt erreicht der Protest gegen das umstrittene Vorhaben eine weitere Stufe, denn das Verwaltungsgericht muss sich damit befassen. Eine Anliegerin hat Untätigkeitsklage gegen das Bezirksamt Mitte eingelegt. Das teilte ihr Rechtsanwalt Marcel Templin der Berliner Zeitung mit. Damit kommt ein weiteres Verkehrswendeprojekt vor Gericht.

Verkehrsberuhigung: Das ist ein Thema, das zuverlässig für heftige Diskussionen sorgt. Manche Anwohner freuen sich, wenn der Durchgangsverkehr versiegt. Andere sind verärgert, weil sie Umwege fahren müssen und manchmal auch Parkplätze einbüßen.

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