Diese Kürzung könne dazu führen, dass weitere Apotheken schließen wüssten, weil sich das Geschäft nicht mehr lohne, warnte Braband-Trabandt. Denn auf die Apotheken kämen wegen der notwendigen Kühlung der Medikamente gleichzeitig hohe Energiekosten zu. Seit 2013 hätten bereits 22 Brandenburger Apotheken geschlossen, davon allein 12 in diesem Jahr. Damit würden für die Patienten gerade in ländlichen Gebieten die Wege zur nächstgelegenen Apotheke länger. Nach Angaben des Verbands gibt es in Brandenburg rund 560 Apotheken.
Anfang Oktober hatten viele Brandenburger Ärzte mit „Dienst nach Vorschrift“ in ihren Praxen gegen die Absicht von Lauterbach protestiert, finanzielle Anreize für die Aufnahme neuer Patienten in den Praxen zu streichen. Außerdem forderten sie finanzielle Hilfen wegen der steigenden Energiepreise.
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