Im ersten Quartal dieses Jahres waren in Deutschland mehr als eine Million Arbeitsplätze unbesetzt. Das geht aus einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Parallel dazu steigt die Zahl der Arbeitslosen weiter an.
Auf 100 zu besetzende Stellen kommen derzeit rund 260 Arbeitslose. Rechnerisch stünden also mehr Arbeitssuchende zur Verfügung, als offene Positionen vorhanden sind. Dennoch gelingt es Unternehmen bundesweit nicht, die freien Stellen zu besetzen.
Die Zahlen verweisen auf eine strukturelle Diskrepanz zwischen den Anforderungen der offenen Stellen und den Qualifikationen oder dem regionalen Angebot der Arbeitssuchenden. Konkrete Angaben dazu, in welchen Branchen oder Regionen die Lücke besonders ausgeprägt ist, liefert die Erhebung des IAB an dieser Stelle nicht.
Wo Berlin noch Berufschancen bietet und wo das Umland plötzlich mitmischt
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