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„ARD und ZDF kannst du einstampfen“: Oliver Pocher rechnet mit dem ÖRR ab

Im Podcast „TOMorrow“ plädiert der Entertainer für Fusionen und Einschnitte beim Fernsehen. Auch die politische Ausrichtung der Sender kritisiert er.

3 Min
Oliver Pocher auf dem Münchner Oktoberfest

Oliver Pocher auf dem Münchner Oktoberfest

© imago

Oliver Pocher hat sich für einen weitreichenden Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesprochen. In dem Podcast „TOMorrow – Business. Stars. Lifestyle“ des Autors Tom Junkersdorf plädiert der Entertainer für deutlich weniger Sender und Programme. Auch eine Zusammenlegung von ARD und ZDF hält er für vorstellbar. Die Bild-Zeitung berichtete zuerst darüber.

Ausgangspunkt seiner Kritik ist der Rundfunkbeitrag, der nach Pochers Darstellung für viele Menschen in keinem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung des Angebots steht. Rund acht Milliarden Euro werden jährlich über den Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufgebracht. Zugleich gebe es zahlreiche Menschen, die die Programme kaum noch einschalteten. Als Gegenbeispiel nennt Pocher Streamingdienste wie Netflix, für die Nutzer ebenfalls monatlich zahlten, deren Angebot sie aber gezielt auswählen könnten.

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