Die ARD hat am Mittwoch den Dokumentarfilm „The Bibi Files“ (Die Akte Netanjahu) ausgestrahlt. Die Produktion von Alexis Bloom und Oscarpreisträger Alex Gibney wurde erstmals 2024 beim Toronto International Film Festival gezeigt – trotz Benjamin Netanjahus Versuch, die Veröffentlichung gerichtlich zu verhindern. Das Gericht in Jerusalem wies seine Klage damals ab. Warum der israelische Premier die Veröffentlichung zu verhindern versuchte, wird beim Ansehen des Films schnell klar: Die Dokumentation ist ein schonungsloser Bericht, der nicht spekuliert, sondern Fakten recherchiert hat.
Obwohl der Film in der Vorauswahl für den Oscar nominiert wurde, fand sich kaum eine Streamingplattform, die ihn zeigen wollte. Dass sich die ARD dazu entschlossen hat, ihn ins Programm zu nehmen, ist bemerkenswert.
Israel
Sehenswert: ARD zeigt sehr kritische Doku über Benjamin Netanjahu
Die ARD liefert einen bemerkenswerten Einblick in die Korruptionsaffären von Israels Premier und zeigt erstmals Ausschnitte aus den Vernehmungen.
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Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wurde vor knapp 30 Jahren zum ersten Mal ins Amt gewählt.
© Xinhua/imago