Zu früh gefreut

Argentinien-Fan feiert nach dem WM-Finale stundenlang – den falschen Sieger

WM-Finale 2026: Ein spanischer Pilot gratuliert Argentinien-Fans im Flieger nach Madrid. Sie jubeln – und feiern den falschen Weltmeister.

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Ernüchterung statt Titel: Argentiniens Spieler um Lionel Messi verlassen nach der Finalniederlage gegen Spanien mit Silbermedaillen das Feld.

Ernüchterung statt Titel: Argentiniens Spieler um Lionel Messi verlassen nach der Finalniederlage gegen Spanien mit Silbermedaillen das Feld.

© IMAGO

Stundenlang feierte sie ihren WM-Titel weiter. Dumm nur, dass ihr Land das Finale längst verloren hatte.

An Bord einer Maschine Richtung Madrid saßen zahlreiche Argentinien-Fans, in Trikots und bester Feierlaune. Dann meldete sich der spanische Pilot über Funk und gratulierte der argentinischen Mannschaft.

Für die Fans war der Fall klar: Argentinien musste Weltmeister sein. Der Jubel brach los.

„Spanien hat gewonnen“: Dann wird es still im Flieger

Der Pilot aber hatte das offenbar ganz anders gemeint. Wie Nutzer später vermuteten, gratulierte er dem Team nur zu einer starken Leistung im Finale, nicht zum Sieg.

Dann kam die Durchsage, die keiner an Bord hören wollte: „Spanien hat gewonnen.“ Videos aus dem Flieger zeigen, wie es schlagartig still wurde.

Damit hätte die Sache erledigt sein können. Für eine Passagierin begann sie hier erst.

Im Argentinien-Trikot durch Madrid – und ahnungslos

Sie schilderte das Erlebnis später auf ihrem TikTok-Kanal. Von der Durchsage bekam sie nichts mit und verließ den Flughafen im festen Glauben, ihr Land sei Weltmeister.

In Argentinien-Trikots zog die Gruppe durch Madrid. Die Stimmung in der Stadt sei angespannt gewesen, berichtete die Frau. Verständlich, schließlich hatten die Gastgeber gerade selbst den Titel geholt.

Die Wahrheit kommt am Choripán-Stand

An einem Choripán-Stand feierte die Frau den vermeintlichen Triumph weiter. Bis ein Mann im Vorbeigehen die Wahrheit aussprach: Nicht Argentinien, sondern Spanien hatte das Finale gewonnen.

Der Absturz aus dem Freudentaumel kam für sie also mit ordentlicher Verspätung. Immerhin: Ein paar Stunden lang war sie Weltmeisterin – wenn auch nur im eigenen Kopf.

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