Südkaukasus

„Vertrauen in die Wahl wurde schwer beschädigt“: Armenische Opposition erhebt schwere Vorwürfe

Ein Mitglied der Partei Starkes Armenien bezweifelt die Fairness der Parlamentswahl und spricht von Druck, Ungleichheit und Unregelmäßigkeiten. Ein Gastbeitrag.

6 Min
Die armenische Regierung spricht von einem demokratischen Votum. Von der Opposition werden dagegen Druck, Ungleichheit und Unregelmäßigkeiten beklagt.

Die armenische Regierung spricht von einem demokratischen Votum. Von der Opposition werden dagegen Druck, Ungleichheit und Unregelmäßigkeiten beklagt.

© Yan Khachko/imago

Am 7. Juni fanden in Armenien Parlamentswahlen statt. Die Regierung wertet das Ergebnis als Bestätigung ihres politischen Kurses und als Ausdruck des Vertrauens der Bevölkerung. Ein großer Teil der Opposition und viele Bürger sehen die Ereignisse jedoch anders. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Menschen zur Wahl gegangen sind. Die entscheidende Frage lautet, ob sie ihre politische Entscheidung unter freien, fairen und gleichen Bedingungen treffen konnten.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*