In diesem Teil von Kreuzberg fährt die U-Bahn auf hohen Trassen und darunter stehen Zelte, daneben Gartenstühle. Ein lautes Schreien hallt durch das Obdachlosencamp, eine gebückte Frau rüttelt an der Plane ihrer Nachbarn. In einem Zelt legt sich eine andere die Hände schützend auf die Ohren. Auf dem Boden stehen Wasserflaschen, aber auch ein pinkfarbenes Mischgetränk. Die 43-jährige Agnes bietet mir einen Stuhl an, sie kriecht aus den Decken und setzt sich mir gegenüber.
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Kreuzberg
Armut am Kottbusser Tor: „Viele wollen in ihre Heimatländer zurück“
Die Gegend rund um den Kotti in Berlin-Kreuzberg ist ein hartes Pflaster: Viele Migranten, viel Armut, viele Drogen. Nun lässt der Bezirk ein weiteres Sozialprojekt auslaufen.
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Elend unter der U-Bahn-Trasse: Ein Mann sitzt zwischen Tauben am Kottbusser Tor in Berlin.
© Christoph Gollnow/dpa