Die Zahl der Obdachlosen in Berlin steigt seit Jahren.
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Zahl der Obdachlosen steigt
Seit Jahren steigt in Berlin die Zahl der Obdachlosen. Je nach Quelle und Definition ist von 3000 bis 10.000 Menschen die Rede, genaue Zählungen gibt es nicht. Die Osteuropäer unter ihnen seien gesetzlich betrachtet Touristen, erläuterte Breitenbach. In Hamburg würden sie nicht einmal mehr in die Kältehilfe gebracht. Das zumindest mache Berlin anders. „Man kann ihnen ein Pflaster anbieten oder eine Kopfschmerztablette, ein warmes Essen oder frische Kleidung, aber keinen Ausweg“, kritisierte Breitenbach.
Das Elend der Obdachlosen in Berlin
Gleich mehrere Obdachlose haben an der U-Bahn-Station Schönhauser Allee ihr Lager aufgebaut.
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Die Fotografin Maja Hitij hat das Leid der Obdachlosen in Berlin dokumentiert. Je nach Quelle und Definition leben in Berlin 3000 bis 10.000 Menschen auf der Straße. Hitij hat einige besucht - wie diese Frau, die gut eingepackt unter einer Brücke schläft.
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Ein obdachloser Mann hat sich in einen Schlafsack gewickelt und schläft in der Nähe der Spree. Ein Stuhl schützt ihn vor Schnee und Wind.
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Im Regierungsviertel hat sich eine Obdachlose ein Zelt aus Plastik hinter einer Parkbank gebaut.
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Ob er wohl funktioniert? Ein Kühlschrank steht unter einer Brücke, unter der Obdachlose leben. Als eine Art Regal dient ein Einkaufswagen, in dem ein Wohnungsloser sein Hab und Gut gesammelt hat.
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Decken, die Obdachlosen gehören, liegen unter eine Brücke.
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"Baum", wie sich dieser Obdachlose nennt, sitzt mit seinem Hund in der Nähe des Alexanderplatzes. Auf seiner Hand steht das Tattoo "Assi".
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Koffer, ein Sofa, Matratzen: Hier haben sich mehrere Obdachlose eingerichtet.
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Die Luft aus dem U-Bahnschacht am Alexanderplatz wärmt diese Obdachlosen.
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Nachtquartier: Eine leere Matratze, Decken und ein Stuhl unter einer Brücke.
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Insgesamt hat sich das Klientel der Obdachlosen in Berlin nach Ansicht der Sozialsenatorin verändert. „Wir haben zunehmend Familien mit Kindern, Frauen und Obdachlose, die alt werden, mit Krankheiten und Pflegebedarf“, sagte sie. Die rot-rot-grüne Landesregierung will daher ein neues Konzept der Wohnungslosen-Hilfe erarbeiten. Der Schwerpunkt müsse auf Prävention liegen, sagte Breitenbach. „Wir müssen verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren.“
"Baum", wie sich dieser Obdachlose nennt, sitzt mit seinem Hund in der Nähe des Alexanderplatzes. Auf seiner Hand steht das Tattoo "Assi".
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Um warme Übernachtungsplätze für die Obdachlosen will sich die Senatorin künftig bereits im Sommer kümmern. „Es passiert mir nicht noch einmal, dass ich vor dem Winter stehe und anfangen muss, Kältehilfe-Plätze zu suchen, weil es nicht ausreichend gibt“, kündigte sie an. „Man lebt dann immer in der Angst, dass Menschen zu Tode kommen.“
Obdachlose unter einer Brücke.
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Organisation von Schlafplätzen schwierig
In diesem Winter gab es rund 920 Schlafplätze in Berlins Notübernachtungen. Zuletzt war ein Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof für 100 Obdachlose geöffnet worden. Schlafplätze seien schwierig zu organisieren, sagte Breitenbach.
Ein Obdachloser liegt auf einer Bank in der U-Bahnstation am Hansaplatz. Auf der Flucht vor klirrender Kälte suchen Obdachlose in den eisigen Wintertagen verstärkt nach Schutz.
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Zugleich nähmen einige Obdachlose die Angebote der Kältehilfe auch nicht an. „Die einen haben ein so großes Suchtproblem, dass es für sie nicht vorstellbar ist, sieben oder acht Stunden keinen Alkohol zu trinken. Andere halten es in so vollgestopften Schlafsälen nicht aus“, hat die Senatorin selbst beobachtet.
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