Seine Messdaten werden derzeit von Wissenschaftlern analysiert. Der Schleswig-Holsteiner hatte die vierte Etappe seiner Expedition im Juli vorübergehend unterbrechen müssen, weil er sich aufgrund einer Darmblutung in Island einer Notoperation unterziehen musste.
Gesellschaftlicher Schulterschluss nötig
Mit der Expedition „Ocean Change“ will Fuchs den Wandel der Ozeane aufspüren, untersuchen und dokumentieren und möglichst viele Menschen darauf aufmerksam machen. „Das Problem des Klimawandels wird man nur im Schulterschluss aller gesellschaftlichen Kräfte irgendwie lösen können“, sagte Fuchs. Er wisse mit Blick auf steigende Energiepreise und den Ukraine-Krieg, dass die Menschen gerade auch viele andere Themen bewegen. Doch: „Man muss trotzdem am Ball bleiben, dem Klimawandel ist das völlig egal, der schreitet weiter voran“, betonte Fuchs. „Wir haben keine Zeit mehr.“
Er ist überzeugt: „Wenn wir vor zwanzig Jahren angefangen hätten, in die Erneuerbaren Energien zu investieren und es nicht immer vor uns hergeschoben hätten, dann hätten wir heute diese Energiekrise nicht. Ökologie ist auch Ökonomie.“
Das Projekt „Ocean Change“ an Bord der „Dagmar Aaen“ hatte Fuchs 2015 gestartet. Er wolle es fortsetzen, sagte der Expeditionsforscher. Doch es sei noch zu früh, neue Ziele zu nennen.
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