Fahrt der „Hondius“

Arzt auf Kreuzfahrtschiff über Hantavirus: „Keiner von ihnen wirkte kritisch krank“

Nach mehreren Toten und Hantavirus-Fällen ist das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ nun auf dem Weg nach Teneriffa. Ein Arzt und Passagier schildert seine Eindrücke.

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Steuert nun von den Kapverdischen Inseln in Richtung Teneriffa: das Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“.

Steuert nun von den Kapverdischen Inseln in Richtung Teneriffa: das Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“.

© Misper Apawu

Seit über einem Monat ist die „MV Hondius“ nun bereits unterwegs. Das Kreuzfahrtschiff unter niederländischer Flagge war am 1. April von Ushuaia in Argentinien aus zu einer mehrwöchigen Südatlantik- und Antarktis-Expedition ausgelaufen und geriet wenige Tage nach Reisebeginn wegen eines Hantavirus-Ausbruchs in die Schlagzeilen.

Seitdem sind drei Menschen gestorben: Bereits im April kam ein niederländisches Ehepaar ums Leben – der Mann an Bord, die Frau auf ihrer Heimreise. Auch eine deutsche Passagierin starb wenige Tage später offenbar an den Folgen des tödlichen Virus. Seitdem häufen sich die Meldungen über weitere Infektionen.

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