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Attacke gegen Monet-Bild: Aktivisten aus Gewahrsam entlassen

Nach der Attacke gegen das Gemälde „Getreideschober“ (1890) von Claude Monet im Potsdamer Museum Barberini sind die beschuldigten Klimaaktivisten wieder auf ...

dpa
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ARCHIV - Die Gemälde "Getreideschober in der Mittagssonne" (1890, l) und "Getreideschober" (1890) sind in der Ausstellung "Monet.Orte" im Museum Barberini zu sehen.

ARCHIV - Die Gemälde "Getreideschober in der Mittagssonne" (1890, l) und "Getreideschober" (1890) sind in der Ausstellung "Monet.Orte" im Museum Barberini zu sehen.

© Soeren Stache/dpa/Archivbild

Ihnen werde vorgeworfen, das Gemälde am Sonntagnachmittag mit einer gelben Flüssigkeit bespritzt zu haben. Anschließend hätten sich die beiden in der Nähe des Bildes mit jeweils einer Hand festgeklebt, erklärte die Polizeisprecherin. Nähere Angaben zu den beiden Beschuldigten machte die Sprecherin nicht. Auch zur Frage, wie die Protestler losgelöst wurden, lagen ihr keine Erkenntnisse vor.

Die Klimaschutz-Protestgruppe „Letzte Generation“ hatte sich zu der Tat bekannt und von einer Attacke mit Kartoffelbrei gesprochen. Die Gruppe veröffentlichte ein Video, die einen Mann und eine Frau bei der Attacke in dem Museum zeigen. Die Sprecherin des Museums, Carolin Stranz, hatte erklärt, an der Attacke seien insgesamt vier Personen beteiligt gewesen. Denn die Aktion sei auch gefilmt worden.

Ende August hatten sich zwei junge Frauen in der Berliner Gemäldegalerie am Rahmen des Gemäldes „Ruhe auf der Flucht nach Ägypten“ von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) festgeklebt. Sie trugen dabei ein Plakat der „Letzten Generation“. Zuvor hatte es ähnliche Aktionen von Klimaschutz-Aktivisten im Frankfurter Städel Museum und in der Dresdner Gemäldegalerie gegeben. Die Protestgruppe macht schon seit langem mit Blockaden von Autobahnen und Kreuzungen von sich reden.

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