Unklar, wann Bewohner zurück ins Haus können
Das Unternehmen will das Wohnhaus mit 16 Stützen absichern. Der Prüfingenieur des Bezirks Tempelhof-Schöneberg habe die von Heimstaden berechnete Statik zur Gebäudeabsicherung bestätigt und die Maßnahme freigegeben. Der Sprecher von Heimstaden machte keine Angaben dazu, wie lange es dauern wird, bis die Stahlkonstruktion steht. Er könne auch nicht sagen, wann die Bewohner zurück in das Gebäude könnten. „Das ist erst möglich, wenn der Prüfstatiker sein Go gibt“, sagte er.
Große Risse in der Fassade
Nachdem an der Fassade des Wohnhauses große Risse festgestellt worden waren, wurde der betroffene Bereich am 10. April evakuiert. Laut Hauseigentümer sind neun Mieter betroffen. Diese seien teils privat untergekommen, andere hätten eine Ferienunterkunft angemietet. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben bis zu 120 Euro pro Nacht für eine Unterkunft. Zusätzlich sei den Betroffenen die Miete erlassen worden für die Zeit, in der sie nicht in ihre Wohnungen können.
Die Straßenkreuzung vor dem Gebäude ist abgesperrt. Unklar ist laut Eigentümer weiterhin die Ursache für die Einsturzgefahr des Gebäudes.
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