Industrieproduktion

Auftragsbestand der deutschen Industrie steigt – Fahrzeugbau und Elektronik treiben Wachstum

Die deutsche Industrie verzeichnet eine Steigerung beim Auftragsbestand. Auftragseingänge aus dem In- und Ausland erhöhen sich.

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Blick auf die beleuchteten Anlagen der Total Energies Raffinerie im Chemiepark Leuna.

Blick auf die beleuchteten Anlagen der Total Energies Raffinerie im Chemiepark Leuna.

© Jan Woitas/dpa

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie hat im März saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum März des Vorjahres ergibt sich kalenderbereinigt ein Plus von 8,4 Prozent.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um 1,4 Prozent, jene aus dem Ausland legten mit 1,7 Prozent etwas stärker zu. Maßgeblich für die Entwicklung war laut Destatis der Sonstige Fahrzeugbau, zu dem unter anderem der Schiff-, Schienen-, Luft- und Raumfahrzeugbau zählt, mit einem Anstieg von 1,5 Prozent. Auch die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen trugen mit einem Plus von 3,8 Prozent zum Gesamtergebnis bei.

Reichweite des Auftragsbestands steigt auf 8,8 Monate

Bei den Investitionsgüterherstellern – Unternehmen, die Maschinen und Anlagen für andere Betriebe produzieren – wuchs der Auftragsbestand zum Vormonat um 1,3 Prozent. Die Hersteller von Konsumgütern verzeichneten ein Plus von 5,0 Prozent, im Bereich der Vorleistungsgüter, also Vorprodukten für die weitere Verarbeitung, legte der Bestand um 2,0 Prozent zu.

Die sogenannte Reichweite, also der Zeitraum, in dem die Industrie bei aktueller Produktion ihre vorliegenden Aufträge abarbeiten könnte, erhöhte sich im März auf 8,8 Monate, nach 8,6 Monaten im Februar. Bei den Investitionsgüterherstellern stieg dieser Wert auf 12,2 Monate, verglichen mit 12,0 Monaten im Vormonat.

Bei den Vorleistungsgüterherstellern erhöhte sich die Reichweite auf 4,6 Monate nach 4,5 Monaten. Im Bereich der Konsumgüter kletterte sie laut Destatis auf 4,0 Monate, nach zuvor 3,8 Monaten.

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