Der Schauspieler und Kabarettist Dieter Hallervorden hat sich zu der Kritik an seinem Auftritt bei einer Friedensdemonstration in Dresden am vergangenen Wochenende geäußert. Gegenüber T-Online sagte Hallervorden zu dem Vorwurf, die Demo sei größtenteils von Rechten und sogenannten Querdenkern besucht worden: „Bei meinem Videostatement zum Thema Frieden in Dresden habe ich darauf bestanden, dass einleitend gesagt wird, dass ich Gegner der AfD bin.“
Ihn ärgere, dass sein Friedensaufruf nur wenig thematisiert worden sei. Der per Video zugeschaltete Hallervorden sagte bei der Demo, dass die Politik Deutschland wieder kriegstüchtig machen wolle. „Da ist die deutsche Sprachpolizei doch ziemlich stumm geblieben. Und das, obwohl Kriegstüchtigkeit ja ein Lieblingswort von Goebbels war“, so Hallervorden. Doch nicht die deutsche Regierung kritisierte Hallervorden, auch israelische Politiker wurden von Hallervorden thematisiert.
Hallervorden: „Vor jedem Publikum streitbar aufs Podium springen“
Hallervorden sieht sich nun dem Vorwurf gegenübergestellt, „mich in falsche Gesellschaft begeben zu haben. Für meinen kühnen Wunsch nach Frieden würde ich vor jedem Publikum streitbar aufs Podium springen“, so der Schauspieler weiter. Kritikern würde er gern entgegen: „Meine Lust an Literatur und Lesen würde ich auch vor Leuten bekunden, die am liebsten bestimmte Bücher verbrennen würden.“ Sein Wunsch nach Frieden sei der gesellschaftlichen Meinung über ihn untergeordnet, so Hallervorden.
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„Lieblingswort von Goebbels“ - Hallervorden übt bei Friedensdemo scharfe Kritik
Doch Hallervorden erhielt nicht nur Kritik für seine Aussagen. „Er spricht sich klar gegen die Kriegstreiberei der Regierung und den von Israel verübten Genozid in Gaza aus. Danke, Didi!“, kommentierte beispielsweise der BSW-Politiker Lukas Emanuel auf der Plattform X.
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