Als Fidel Castro am 1. Januar 1959 den Sieg der kubanischen Revolution verkündet, setzt er sogleich die Gründung eines Nationalen Filminstituts auf seine Agenda. Schon im März wird es etabliert; in der Präambel des entsprechenden Gesetzes heißt es: „Der Film ist eine Kunst.“ Von diesem Enthusiasmus – und von der Revolution überhaupt – fühlen sich internationale Filmemacher magisch angezogen. Der holländische Dokumentarist Joris Ivens bricht auf, um in Kuba zu arbeiten. Chris Marker und Agnes Varda aus Frankreich folgen ihm ebenso wie Italiener, Tschechen und Russen. Und auch Kurt Maetzig von der Defa tritt eine Reise in die Karibik an.
Aus der Geschichte der Defa
Ein kubanisches Abenteuer endet am Babelsberger Studiostrand
Als DDR-Filmleute der Utopie entgegen in die Karibik reisten und von der Realität und John F. Kennedy überholt wurden. Die Geschichte von „Preludio 11“
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5. Mai 1962, Fidel Castro spricht auf einer Massenkundgebung in Havanna. Im selben Jahr beginnen die Dreharbeiten zu „Preludio 11“ und im Herbst verhängt US-Präsident John F. Kennedy die Blockade gegen Kuba.
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