Der südkoreanische Käufer des einstigen Vorzeigeunternehmens der Solarbranche Q-Cells aus Sachsen-Anhalt will den ostdeutschen Standort zum Forschungszentrum der Hanwha-Gruppe ausbauen. Jährlich werde der Konzern rund 20 Millionen Euro für Forschung ausgeben, kündigte der Vorstand des künftig unter Hanwha Q.Cells firmierenden Unternehmens, Charles Kim, an. Q-Cells war 2001 mit 19 Mitarbeitern in die Produktion von Solarzellen gestartet, hatte am 3. April 2012 Insolvenz angemeldet und wurde von der Solar-Tochter der Hanwha-Gruppe übernommen. Im Rahmen einer übertragenden Sanierung werden Firmenangaben zufolge rund 1 300 der rund 1 500 früheren Q-Cells-Mitarbeiter durch die Südkoreaner weiter beschäftigt. Durch die Übernahme werde Hanwha zum weltweit drittgrößten Solarhersteller, sagte Kim. (dapd)
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