Ausstellung

Bruno Pélassys Vermächtnis in Berlin: Kunst – Leben – Aids

Im Haus am Waldsee erzählt der 2002 gestorbene Franzose Bruno Pélassy postum von der Kostbarkeit, Schönheit und Verletzlichkeit der Natur und der menschlichen Spezies.

4 Min
„Bruno Pélassy with Starfish, Coco Beach, Nizza“ (1997)

„Bruno Pélassy with Starfish, Coco Beach, Nizza“ (1997)

© Laura Cottingham/Haus am Waldseee

Als Bruno Pélassy 1987 die Diagnose HIV bekam, war er 21 Jahre jung und wollte das zunächst gar nicht wahrhaben. Ringsum in seinem Freundeskreis aber, in den Schwulenszenen Frankreichs, der USA, in Westeuropas Metropolen ging der Sensenmann um und suchte sich auch immer prominentere Opfer aus. Das eben auf den Markt gekommene erste HIV-Medikament weckte Hoffnungen. Aber erst 1996 konnte die Medizinwissenschaft Pillen liefern, die wirklich in der Therapie gleich mehrere Wirkstoffe effizient miteinander verbinden und endlich Leben retten oder zumindest verlängern konnten.

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