Ein RFID-Chip ist das Herz des scheckkartengroßen neuen Personalausweises (nPA). Auf diesem Chip, der von außen nicht sichtbar ist, werden das biometrische Passfoto, die Adresse und bei Zustimmung des Inhabers auch zwei digitalisierte Fingerabdrücke gespeichert. Der Chip enthält zudem eine Software, die zum Auslesen dieser Daten verwendet wird - die eID-Funktion. Für deren Nutzung muss ein sechsstelliger PIN-Code eingegeben werden. Die elektronische Identität soll etwa Behördengänge deutlich vereinfachen und Wartezeiten auf Ämtern unnötig machen. Hierfür benötigt der Nutzer ein Kartenlesegerät. Sie werden vom Bundesverwaltungsamt zertifiziert und mit einem Logo versehen. Im Elektro-Handel sollen die Geräte je nach Ausstattung für Preise von 10 bis 70 Euro angeboten werden. Das Ausstellen eines neuen Personalausweises, der sechs Jahre gültig ist, kostet 28,80 Euro. Für Personen unter 24 Jahren wird eine Gebühr von 22,80 Euro erhoben. Einkaufen im Internet soll mit dem neuen Personalausweis auch einfacher und sicherer werden. So soll das Dokument zur Identifizierung in Online-Shops, bei der Reservierung von Flugtickets und Bahnkarten und in Internet-Auktionshäusern dienen. Für die Bezahlung werden die Kontodaten auf dem Chip des Ausweises gespeichert. Anbieter benötigen ein Berechtigungszertifikat, um Daten aus dem Chip lesen zu können.
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