Erinnerungspolitik

Kritik an Baerbock-Handreichung zum Umgang mit Russland: Lammert fordert Respekt

Ex-Bundestagspräsident Lammert hinterfragt die umstrittene Vorgabe des Auswärtigen Amtes zum 8. Mai: Kriegsopfer verdienten Respekt – unabhängig von aktuellen Kriegen.

2 Min
Der Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung kritisiert den Ausschluss Russlands von Gedenkfeiern.

Der Vorsitzende der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung kritisiert den Ausschluss Russlands von Gedenkfeiern.

© Funke Foto Services/imago

Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert äußert sich kritisch zum Ausschluss russischer Repräsentanten von den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Zwar verstehe der CDU-Politiker die Empfindlichkeiten angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine, sagte Lammert in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. Doch unabhängig von der aktuellen geopolitischen Lage hätten Kriegsopfer stets Anrecht auf Respekt – „so schmerzlich, bedrückend oder brutal die gegenwärtigen Entwicklungen auch sein mögen“.

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