Am Dienstag endete die Friedenspflicht

Bahn-Tarifstreit: Das sind die Knallhart-Forderungen von Weselsky

Mehr Geld, weniger Arbeitszeit – das fordert die Lokführergewerkschaft GDL von der Deutschen Bahn. GDL-Chef Claus Weselsky rüstet sich für den Streik.

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Claus Weselsky ist Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Claus Weselsky ist Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

© Carsten Koall/dpa

Die Lokführergewerkschaft GDL fordert von der Deutschen Bahn (DB) einen Inflationsausgleich, höhere Löhne und eine Senkung der Arbeitszeit für alle Bahn-Mitarbeiter im Schichtbetrieb. Das Ziel: Der Schichtdienst bei der Bahn und der Eisenbahnerberuf als solcher sollen wieder attraktiver werden.

DB-Personalvorstand Martin Seiler hält die Forderungen von GDL-Chef Claus Weselsky für „unerfüllbar“. Er behauptet, die Bahn müsste für den Arbeitszeitausgleich 10.000 neue Mitarbeiter einstellen. Jetzt wirft die DB der GDL sogar vor, sie wolle „über 50 % mehr“. Doch was will die GDL wirklich? Die Berliner Zeitung traf sich mit GDL-Chef Weselsky im Büro der GDL in der Friedrichstraße, um das Kernforderungspaket „Fünf für Fünf“ für die aktuelle Tarifrunde zu besprechen.

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