Food & Drink

Bald im Hansaviertel: Café Tiergarten soll abgebranntes Teehaus im Englischen Garten ersetzen

Nach zwei Jahren der Schließung soll das Café Tiergarten neu eröffnen. Seit das nahe Teehaus zerstört wurde, fehle ein solcher Ort, sagen die Betreiber.

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Das Schwedenhaus der IBA 1957: Hier kann man bald wieder gut Kaffee trinken.

Das Schwedenhaus der IBA 1957: Hier kann man bald wieder gut Kaffee trinken.

© VWPics/imago

Das Café Tiergarten, beheimatet im Schwedenhaus der Interbau 1957, soll nach zwei Jahren der Schließung neu eröffnen. Es wird von Leonie Herweg und Simon Freund übernommen, die im Hansaviertel bereits als Betreibende des Kunstraums GROTTO bekannt sind. Die Neueröffnung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

In dem neu eröffneten Café soll es nicht nur Kaffee und Kuchen geben, sondern auch verschiedene Veranstaltungen, darunter Lesungen, Weinverkostungen und Kulturgespräche. Die Lebensmittel sollen dabei auch aus lokalen Quellen stammen; so kommen etwa Kombucha von BOUCHE aus Marzahn und Bioprodukte aus Brandenburg zum Einsatz.

Neues Café soll „Wohnzimmer des Hansaviertels“ werden

Leonie Herweg teilt dazu mit: „Wir möchten, dass das Café Tiergarten zum Wohnzimmer des Hansaviertels wird.“ Simon Freund möchte zusammen mit Herweg „einen Ort erschaffen, an dem wir selbst gerne Gäste wären – ein Café, das die Besonderheit des Viertels bewahrt und gleichzeitig neuen Wind mit sich bringt“.

Herweg und Freund möchten demnach, dass das Café zu einem Treffpunkt wird, „an dem man zusammenkommt, verweilt und die Geschichte der Stadt spürt“. Gerade weil in der Nähe das historische Teehaus im Englischen Garten stand, bis es im vergangenen Herbst abbrannte, dieser Ort fehlt nun in der Nachbarschaft.

Damit das Café denkmalgerecht wiedereröffnet werden kann, setzen die beiden auf Unterstützung aus der Gemeinschaft. Sie haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Geld für die Neueröffnung zu sammeln. Teilnehmern werden verschiedene Dankesgesten in Aussicht gestellt, darunter ein besonderer Filmabend mit dem Film „Frühling in Berlin“, gravierte Mono-Löffel oder Miso-Workshops.

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