Eva hatte ziemlich große Zähne. Die brauchte sie auch, um so leichtfertig wie folgenschwer hineinbeißen zu können in diesen Apfel, der im Garten Eden und dort am Baum der Erkenntnis hing – und den sie unbedingt pflücken musste. Der Rest der inoffiziellen Menschheitsgeschichte ist bekannt: Hey, Adam, willst du nicht auch mal probieren? Huch, wir sind ja nackt! Tja, das war er dann, der Sündenfall. Die Vertreibung aus dem Paradies folgte. Und die böse Schlange lachte sich ins Schwänzchen.
Wie groß Evas Zähne tatsächlich waren und warum nicht wenigstens Adam das göttliche Naschverbot ernst nehmen konnte, lässt sich nach all der Zeit kaum ermitteln. Die Paradiesbewohner sind längst tot, und die angeblich noch lebenden Zeitzeugen, Gott und die Schlange aka Teufel, waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Musik
Wenn Sachsen bebt und brodelt wie Sizilien: Die Dresdner Band Ätna kann Techno und Balladen
Wie klingt der Soundtrack für den Sündenfall? Das lässt sich bei Ätna auf Platte und auch live in Berlin erleben. Wir haben mit den beiden Dresdnern gesprochen.
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Mal filigran, mal brutalistisch: Demian Kappenstein (l.) und Inéz Schaefer sind zusammen Ätna.
© Julia Groll