Russlands Wirtschaft

Bargeld-Problem: Russlands engste Handelspartner schränken Rubel plötzlich ein

Ausgerechnet Russlands Nachbarn erschweren jetzt den Umgang mit Bargeld-Rubeln. Gleichzeitig erlebt die Währung ihren schwächsten Monat seit 2022. Worum es geht.

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Ein Lieferbote fährt an einer Tafel mit Wechselkursen für den Dollar und den Euro gegenüber dem Rubel in Moskau vorbei.

Ein Lieferbote fährt an einer Tafel mit Wechselkursen für den Dollar und den Euro gegenüber dem Rubel in Moskau vorbei.

© Yuri Kochetkov/imago

Moskau versucht seit Jahren, den Rubel im Handel mit befreundeten Staaten als Alternative zum US-Dollar zu etablieren – Stichwort Dedollarisierung. Doch ausgerechnet Russlands engste Handelspartner erschweren nun den Umgang mit Bargeld-Rubeln.

Mehrere Banken in Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien verschärfen seit Juni ihre Bedingungen für russische Bargeldbestände, wie aus ihren Preisverzeichnissen und Mitteilungen hervorgeht. Einige Institute verlangen für Bareinzahlungen Gebühren von bis zu fünf Prozent, andere nehmen russische Banknoten teilweise gar nicht mehr an. Die Banken gehören zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU), mit der Russland den Rubel im gemeinsamen Handel stärken will.

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