Das fliegende Auge

Bei der „Woche der Kritik“ werden Filme gezeigt, die nie ins Kino kommen

Bei der Berlinale wollten sie so etwas dann doch lieber nicht. Dieses Jahr befragt die „Woche der Kritik“ das Kino nach seiner Tauglichkeit in der Krise.

2 Min
Filmszene aus „Red Post on Escher Street“.

Filmszene aus „Red Post on Escher Street“.

© Red Post on Escher Street Film Partners

Sechs Jahre lang präsentierte seither die Kritiker-Woche parallel zu den Filmfestspielen ihr unabhängig organisiertes Programm. Im magischen siebten Jahr findet das Ganze weltweit und online statt. Finanziert wird das Off-Festival aus selbst erschlossenen Töpfen, wie dem Hauptstadtkulturfonds und der VG Bild. Im Stammkino der Hackeschen Höfe steht eine Studio-Plattform, von der aus an sieben Tagen 16 Filme präsentiert werden. Hinzu kommen Debatten sowie eine zweitägige Konferenz, sie steht unter dem Motto „Konsequentes Handeln, inkonsequentes Kino“ und versucht sich an einer kritischen Selbstbefragung. Kann die Filmkunst angesichts einer ins Trudeln geratenen Wirklichkeit Schritt halten? Vermögen Filme Antworten auf eine Welt im latenten Ausnahmezustand zu finden?

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