Bei Tierwohl-Siegel

Bis zu 20 Prozent Aufpreis pro Kilo für Fleisch

Agrarminister Christian Schmidt hat die derzeitigen Niedrigpreise kritisiert.

BLZ
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Ein Mastschwein in Bodenheim (Rheinland-Pfalz) in seinem Stall. 

Ein Mastschwein in Bodenheim (Rheinland-Pfalz) in seinem Stall. 

© dpa

Fleisch mit dem Label werde „also ein bisschen teurer“. Schmidt plant die Einführung eines staatlichen Siegels auf freiwilliger Basis. Das zweistufige Label soll mit Schweinefleisch starten, später sollen Geflügel und Rindfleisch dazukommen.

Mehr Platz und Licht und besseres Futter

Die Tiere haben dabei mehr Platz und Licht und bekommen besseres Futter. Schmidt kritisierte vor diesem Hintergrund die aktuellen Niedrigpreise für Fleisch. Mehr Tierwohl könne es „nicht zu 2,99 Euro für das Kilo Grillfleisch geben“.

Das geplante Label stößt grundsätzlich auf Zustimmung bei Verbrauchern und Tierschützern, Kritik regt sich aber an der Freiwilligkeit des Siegels. Viele Organisationen und Umweltschützer fordern daher verbindliche Vorgaben, die deutlich über dem gesetzlichen Mindeststandard liegen. (afp)

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