Unterhändler des Parlaments und der EU-Staaten einigten sich auf die neuen Vorgaben. Die Zustimmung beider Institutionen steht noch aus, gilt jedoch in der Regel als Formalität.
Trotz verfügbarer quecksilberfreier Alternativen werden nach Angaben des Parlaments in der EU weiterhin etwa 40 Tonnen Quecksilber pro Jahr für Zahnfüllungen verwendet. Die aktuellen Vorschriften verbieten derzeit solche Füllungen lediglich bei Kindern unter 15 Jahren sowie bei schwangeren und stillenden Frauen.
Exportverbot für quecksilberhaltige Lampen soll kommen
Nach Angaben der Chefverhandlerin des EU-Parlaments, Marlene Mortler (CSU), wurde sich auch darauf geeinigt, dass quecksilberhaltige Lampen nur noch bis zum 30. Juni 2026 in Länder außerhalb der EU exportiert werden dürfen.
Die Einigung geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission zurück, den die Behörde im Sommer vorgestellt hatte. Das Schwermetall Quecksilber ist EU-Angaben zufolge hochgiftig. Durch das Einatmen von Quecksilberdämpfen können Gehirn, Lunge, Nieren und das Immunsystem dauerhaft geschädigt werden. In der Vergangenheit wurde das Schwermetall zum Beispiel in Batterien, Thermometern und Leuchtstoffröhren verwendet.
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