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Silvester

„Beine aufgeplatzt“: Bruder von Kugelbomben-Opfer in Berlin schildert Verletzungen des Kindes

Der Siebenjährige wurde lebensgefährlich verletzt. Sein großer Bruder bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung – damit die Polizei den Täter ausfindig machen kann.

Carola Tunk BLZ/Carola Tunk
2 Min
Die Feuerwehr am Einsatzort.

Die Feuerwehr am Einsatzort.

© Feuerwehr Berlin

Zu Silvester änderte sich das Leben eines Siebenjährigen innerhalb von Sekundenbruchteilen – möglicherweise für immer. In Berlin-Tegel explodierte in dieser Nacht in einer Menschenmenge eine Kugelbombe, der Junge mittendrin. Nun hat der große Bruder des Schwerstverletzten öffentlich um Mithilfe aus der Bevölkerung gebeten.

Denn der Täter, der die Kugelbombe zündete und auf die Personen warf, ist noch nicht gefasst. Neben dem siebenjährigen Kind wurden weitere Menschen verletzt. Einem B.Z.-Bericht zufolge ist sich eine Zeugin sicher: „Die Kugelbombe ist absichtlich in eine Gruppe aus Kindern und Erwachsenen geworfen worden.“

Not-OP nach Böller-Beschuss

„14 Leute wurden verletzt und haben OPs – darunter der schwerste Verletzte, mein kleiner Bruder [...]. Bei der Explosion sind seine Beine aufgeplatzt. Er hat Verletzungen im Genitalbereich.“ Dann startet der junge Mann einen Zeugenaufruf. Und: Er bittet darum, Videos von dem Geschehen weiterzuleiten.

Die Kugelbombe war in der Silvesternacht gegen 0.30 Uhr im Bottroper Weg explodiert. Der siebenjährige Junge wurde lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Er wird nach Polizeiangaben intensivmedizinisch behandelt.

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