Hintergrund sind Schüsse auf den Präsidenten der Hells Angels Nomads und das Verbot eines Hells Angels Charters vor zwei Wochen. „Wir haben gezeigt, dass die Demokratie wehrhaft ist und wir nicht hinnehmen, das es Menschen gibt, die sich über das Gesetz stellen.“ Auch Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers bezeichnete das Verbot als einen „Meilenstein“ bei der Bekämpfung der Rockerkriminalität.
Möglicherweise hatten die Abgeordneten der Opposition, die die Sitzung am letzten Tag vor der Sommerpause gefordert hatten, Informationen darüber erhofft, wie schlimm es denn nun um die Sicherheitslage in der Stadt bestellt sei. Doch Fehlanzeige. „Wir wissen noch immer nicht, welchen Anteil die Rocker an der organisierten und der Bandenkriminalität haben“, sagte Fabio Reinhardt von der Piraten-Fraktion anschließend. Und Benedikt Lux von den Grünen warf Henkel vor, mit seiner Rhetorik „zu eskalieren“.
Schlägt der Attentäter erneut zu? Die Polizei ist vor dem Virchow-Klinikum in Wedding in höchster Alarmbereitschaft.
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Derweil ist weiter unklar, wer in der Polizei die Razzia gegen die Hells Angels vorab verraten hat. „Unsere Erkenntnisse zeichnen bis jetzt kein einheitliches Bild, aus welcher Quelle die Informationen geflossen sind“, sagte Polizei-Vize Koppers. Nach ihren Worten spreche allerdings einiges dafür, dass die Informationen nicht an die Rocker, sondern an Journalisten durchgestochen wurden. Spiegel-Online habe trotz Bitten der Pressestelle, mit der Veröffentlichung einen Tag zu warten, mit seiner Veröffentlichung die Rocker gewarnt.
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