Der Krieg um die autonome Region Berg-Karabach (Republik Arzach) im südlichen Kaukasus ist seit Dienstag vermutlich vorbei. Mit der Eroberung der strategisch wichtigsten Stadt Shushi haben die angreifenden aserbaidschanischen Truppen den Armeniern eine schwere Niederlage zugefügt. Der Ministerpräsident von Armenien, Nikol Paschinjan, sah sich deshalb in der Nacht auf Dienstag gezwungen, in eine De-facto-Kapitulation mit umfangreichen Gebietsverlusten einzuwilligen.
Kommentar
Berg-Karabach: Ein humanitäres Totalversagen
Armenien hat den Krieg verloren. Nun drohen Massenvertreibungen, ein zweites Mal in der Geschichte.
BLZ
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Die zerstörte Ghasantschezoz-Kathedrale in Schuschi, Nagorni Karabach.
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