Krieg in Nahost

Bericht: Mindestens elf Journalisten seit Angriff auf Israel getötet

Das Schutzkomitee CPJ berichtet von neun getöteten palästinensischen Journalisten, bei zwei weiteren handelt es sich um einen Israeli und einen Libanesen.

dpa/BLZ
2 Min
Die beiden palästinensischen Reporter Mohammed Soboh and Said al-Tawil starben am 10. Oktober bei israelischen Luftangriff.

Die beiden palästinensischen Reporter Mohammed Soboh and Said al-Tawil starben am 10. Oktober bei israelischen Luftangriff.

© Fatima Shbair/AP

Mindestens elf Journalisten sind im Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Hamas nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) getötet worden. Wie die in New York ansässige Organisation am Freitag (Ortszeit) weiter mitteilte, wurden mindestens zwei Journalisten verletzt, zwei gelten als vermisst.

Unter den getöteten Journalisten seien neun Palästinenser, ein Israeli und der im Libanon ansässige Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters, Issam Abdallah, der am Freitag an der Grenze zu Israel durch Beschuss getötet worden war. In dem Gebiet hatte es zuvor einen Schusswechsel zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gegeben.

„Journalisten sind Zivilisten“

„CPJ betont, dass Journalisten Zivilisten sind, die in Krisenzeiten wichtige Arbeit leisten und nicht ins Visier von Kriegsparteien geraten dürfen“, sagte Scherif Mansur, Programmkoordinator für den Nahen Osten. Alle Konfliktparteien müssten Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit von Journalisten zu gewährleisten.

Hunderte von Terroristen waren am vergangenen Sonnabend im Auftrag der im Gazastreifen herrschenden Hamas in einem Überraschungsangriff über die Grenze nach Israel gekommen. Mehr als 1300 Menschen wurden dort getötet. Israel greift seither Ziele im Gazastreifen an. Dabei wurden im Gazastreifen bereits mehr als 2200 Palästinenser getötet.

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